Ein Gang durchs Mediencamp ist immer wieder spannend. Überall wird emsig gewerkelt. Die Stimmung ist gut. In den meisten Situationen ist Technik im Spiel. Kameras, Mikrofone, Kabel, Licht. Nachvollziehbar. Man schaut, an welcher Stelle die Jugendlichen gerade Sind, versucht, die Versatzstücke, die man hie und da mitbekommt – auch aus Gesprächen – sinnvoll zusammenzufügen. 

Bei den Gamern ist alles anders. Da kommt einem so gar nichts bekannt vor. Neun Camper stecken die Köpfe über ihren Laptops zusammen. Im Film-Workshop ist immer Action. Andere Aufnahmeorte, andere Verkleidung, andere Requisiten. 

Bei den Gamern ist alles anders. Schaut man die Tür, keine Bewegung. Blitzschnell klicken die Finger auf den Mäusen herum. Schaut man später nochmal herein – wieder nichts. Nur klicken. Und am Ende kommen Da fünf spannende und ganz unterschiedliche Computerspiellevels heraus. Das Wunder der Gamer! 

Der ultimative Test: Armin Bahl von der Kreisjugendförderung spielt das Level von Workshop-Teilnehmer Lars.
Der ultimative Test: Armin Bahl von der Kreisjugendförderung spielt das Level von Workshop-Teilnehmer Lars.